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3 Tage Tour ins Allgäu, nach Oberbayern und Tirol

Herrliches Frühlingswetter für meine Wochenendtour mit ca. 1.100 km. Schöne Landschaften & imposante Bergpanoramen gab es zu erkunden :-) 

Impressionen von unterwegs ...

Tag 1: Nach Feierabend ... Anfahrt ins Allgäu (290 km)

Leider ist der Urlaub knapp dieses Jahr ... vier Wochen Neuseeland & Sydney warten ja noch ... da muss der Wochenende-Trip auch mal direkt vom Büro aus starten am Nachmittag.

 

So hieß es also zunächst ein wenig Strecke machen über den Schwarzwald, es sollte ja noch fürs Abendessen reichen am Abend. Ab Rottweil ging es dann los mit dem echten Touren über Gosheim - über die Ausläufer der Alb zum Bärenthal - weiter zum Kloster Beuron & der tollen Fahrt durchs obere Donautal mit seinen tollen Felswänden, Tunneln und idyllischen Flusswiesen.

 

Ab Sigmaringen hatte ich mich dann für die Oberschwäbische Barockstraße entschieden, wo es recht entspannt bei sehr schönem Frühlingswetter über Bad Waldsee - Bad Wurzach und Leutkirch Richtung Illertal und Kempten ging. Kurz vor Kempten gab's dann als Motivation für den Restweg einen ersten Blick auf die Allgäuer Alpen in sanft rötlichem Licht des frühen abends ... sehr anregend.

 

Kurz auf die Autobahn, wo kaum noch Jemand unterwegs war, ging's dann recht schnell nach Pfronten-Röfleuten in den Berggasthof Zum Franke; mit seiner echt formidablen Küche des Chefs durchaus einen Tipp wert. Sein Rumpsteak à la Chef (= Knoblauch satt) rundete die Anfahrt bestens ab.

Die Route in "Tyre"
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Tag 2: Runde durchs Allgäu, durch Oberbayern & Tirol (395 km)

Beim abendlichen Weizenbier war Zeit geblieben, die Planung für den Samstag noch zu überdenken; ein paar Einflüsse kamen dann beim Frühstück noch hinzu: heute ist "Kesselberg-Rennen", hört ich da im Radio. Und die Chefin im Hause bestätigte es mir nach einem Blick ins WWW: also das konnte ich also streichen!

 

Zum Start ging es dann Richtung Reutte (Tirol), billiger tanken als auf dt. Seite, dann direkt zum Plansee: so am frühen Morgen lag er als perfekter Spiegel da, in dem sich die Berge rundum wiedergeben. Weiter durch die traumhafte Strecke durch den Ammerwald, wo sich einzig das Tagungshotel der BMW Group ein wenig störend ausmachte, zum Schloss Linderhof. Hier gönnte ich mir eine erste längere Pause für einen Spaziergang durch den Park (der ist sogar kostenlos) ... für mich bis heute der schönste Ort, den König Ludwig II hinterlassen hat.

 

Weiter ging's vorbei am Kloster Ettal und in einigen engen Kurven hinab Richtung Garmisch-Partenkirchen, wo ich mich durch leider sehr dichten Verkehr kämpfen musste, was dann erst beim Abzweig Klais wieder entspannter wurde. Hinter Wallgau am Südwestende des Walchensee vermied ich den Trubel des Kesselbergs und nahm die Mautstraße auf der Südseite des Sees ... eine sehr gute, aussichtsreiche Wahl!

 

Tipp: Den Mautzettel bitte gut aufheben - den braucht man noch einmal!

 

Eine herrliche Strecke mit tollen Sichten und jeder Menge Bademöglichkeiten - doch dafür war's wirklich noch nicht warm genug. Herrlich die weiten gelb blühenden Wiesen rund um Jachenau ... auch entspannte, flott fahrbare Strecken haben immense Reize zu bieten!

 

Kurz vor Lenggries dann die Kehrtwende, wieder Richtung Süden & hinauf zum Sylvenstein-Stausee, dem Startpunkt der Isar mit seiner bekannten Brücke in der Seemitte ... wie lange dieses Wasser wohl von hier aus braucht, bis es durch München fließt?

 

Durch lichte Wälder stieg die Straße dann an Richtung Vorderriß, wo ich den Stichabzweig links Richtung Eng-Alm in Tirol (AUT) nahm. Wieder mautpflichtig, aber die Ausgabe lohnt: Besonders die letzten Kilometer durch den Großen Ahornboden mit dem Karwendelmassiv im Hintergrund zwingen zum langsam fahren, was hier ohnehin vorgegeben ist.

 

Nach einem schmackhaften Vesper im Alpgasthof Eng mit Blick auf die Ahornbäume, den Karwendelblock und die herrliche Tallandschaft war ich dann gut gestärkt für die 2. Tageshälfte!  Das Tal also wieder zurücktouren und vorbei an der 2. dt. Mautstelle (Zettel wieder hervorholen; nicht neu zahlen) und die direkte Nebenstraße Richtung Wallgau nehmen. Weiter ging's von dort Richtung Mittenwald & durch die Klamm hoch ins herrlich weite Leutaschtal auf knapp 1.000 m.

 

Über die einsame Nebenstrecke fuhr ich steil hinab nach Telfs im Inntal und nahm dann die stets stark frequentierte Anfahrt zum Fernpass, um über Nassereith nach Imst zu kommen. War ja noch früh genug, um das Hahntennjoch kennenzulernen. Sicher nicht der höchste Übergang, aber eine sehr beeindruckende Strecke mit vielen Facetten, Aussichten und wechselnden Anforderungen - völlig zu Recht ein Tour-Highlight!

 

Im weiten Lechtal ging es nur einige km talabwärts, bevor ich den Abzweig ins Namlostal nahm: wer sich diesen Namen einfallen ließ, muss schon einen komischen Humor gehabt haben: die Strecke hier ist ein Traum, zumal in sehr gutem baulichen Zustand, wie auch die Nordseite am Hahntennjoch bereits, und die Landschaft verwöhnt den Besucher ebenfalls. Tipp: mehrfach fahren, damit man alle Eindrücke mitnimmt!

 

Zurück im Tal umfahrte ich Reutte & Füssen, um zum Abschluss am späten Nachmittag noch bei den Königsschlössern vorbeizufahren. Ein Besuch musste nicht mehr sein - in Neuschwanstein war ich ja bereits einmal drin - aber allein der Eindruck der strahlenden Wiesen mit dem Schloss, welches darüber thront, lässt schon verstehen, warum dieses Ziel eine fast magische Anziehung ausüben kann.

 

Ich wurde denn doch wohl zurecht richtig müde, - also zurück zur Basis! Dank dem schönen Wetter war ich dann froh mein Abendessen noch im Freien genießen zu können.

Die Route in "Tyre"
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Tag 3: Heimfahrt (450 m)

Die tolle Erfahrung "Hahntennjoch" ließ mich meine Planung am Vorabend neuerlich

umstellen ... wollte ich doch den Pass auch noch einmal von Nord nach Süd überqueren.

 

Somit ging's von Pfronten aus direkt Richtung Süden ins Tannheimer Tal, vorbei am leicht vernebelten Haldensee zunächst talabwärts nach Weißenbach (Lech), um dann mit den Ersten das Hahntennjoch zum zweiten Mal zu erklimmen. Da beide Rampen sehr unterschiedlich geprägt sind, lohnt sich die Überfahrt über die 1.894 m hohe Passhöhe in jedem Fall.

 

Zurück im Inntal geht's gemütlich auf die Landesstraße Richtung Landeck - St. Anton und Arlbergpass; man ist hier natürlich langsamer als auf der Autobahn, aber tolle Blicke auf den Inn, die steilen Hänge links und rechts sind dieses entspannte Touren allemal wert.

 

Hinter der Passhöhe Arlberg wendete ich mich dann nordwärts über den Flexenpass mit seinen Lawinengalerien nach Zürs - Lech - Warth (weitgehend im Nachsaisonschlaf versunken), um dann westwärts Richtung Heimat den Hochtannbergpass hinab entlang der Ache in den Bregenzer Wald zu fahren. Insgesamt eine Strecke, welche sehr flüssig läuft, bis auf die umfassende Tempokontrolle (Dauer-60) im Bregenzerwald und den sonntäglichen Ausflugshindernissen auf 4 Rädern.

 

Auf deutscher Seite war es rund um Lindau kaum besser, daher nahm ich weiter den Weg durchs Hinterland - über Tettnang und seine Hopfenfeldern - Meckenbeuren und Marktdorf nach Meersburg, wo ich mir dann eine kurze Fährpause über den Überlinger See gönnte. Weiter ging die Strecke über den Bodanrück und einige Nebenstraßen Richtung Aach mit seiner mächtigen Quelle und von dort über Engen zur Rast am Hegaublick.

 

Nach dieser Stärkung entscheidete ich mich für den direkten Weg nach Hause über Villingen - St. Georgen und Triberg zurück ins Kinzigtal und nach Hause.

Die Tour in "Tyre"
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